Normen & Vorschriften

Normen und Prüfvorgaben ändern sich stetig. Die aktuelle Version sollte daher unmittelbar vorher mit dem TZWL direkt abgestimmt werden. Einige Behörden und Fördermittelgeber in Europa stellen Ihre Prüfnormen nur dem Antragsteller direkt zur Verfügung. In solchen Fällen ist es erforderlich, einen entsprechenden Antrag zu stellen, um uns die Prüfkriterien vorzulegen. In allen anderen Fällen können Sie damit rechnen, dass TZWL die jeweils aktuellsten Normen bereithält und Sie aktiv in Punkto Normen berät.

TZWL bietet aktuell Prüfungen nach den folgenden, uns bekannten Zielländern und deren Vorschriften an.
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Prüfungen nach den Vorgaben des Deutschen Instituts für Bautechnik (DIBt)

Eine Zulassung des DIBt ist für Deutschland verpflichtend.
Die Prüfstellen gehen hierbei von den Standardpüfungen aus welche seitens des DIBt, auch nach Einreichung eines Prüfberichtes, noch ergänzt werden können.
Das DIBt hat für jede Gerätebauart individuelle Prüfprogramme. Diese sind im Rahmen der Antragstellung beim DIBt zu erfragen.

Prüfungen nach den Vorschriften des PassivhausInstituts (PHI)

Eine Zertifizierung nach den PHI-Vorgaben ist für den Einbau eines Gerätes in einem Passivhaus zusätzlich zu einer DIBt-Zulassung erforderlich.
Das PassivhausInstitut hat eigene Prüfvorschriften für jede Gerätevariante, die jeweils in aktueller Form auf der Internetseite des PHI abgerufen werden können.
Die Prüfvorgaben sind nicht analog zu anderen Prüfvorschriften.

Synergieeffekte aus kombinierten Messungen werden von TZWL natürlich berücksichtigt.
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Mit der Normenreihe der EN 13141 gibt es europäische Prüfvorgaben für verschiedene Lüftungsgerätearten.

Energielabeling

Diese Vorgaben finden beim Energielabeling nach den EU-Verordnungen 1253 (2014) und 1254 (2014) der Kommission Anwendung, reichen in den meisten Fällen jedoch nicht aus, um alle nationalen Prüfvorgaben der Länder, insbesondere im Falle geplanter Gerätezulassungen oder Förderungen, zu erfüllen.
Das Energielabeling selber ist in der gesamten EU verpflichtend.
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In Österreich gilt je nach Gerätevariante eine der „ÖNormen“ aus der Reihe der EN 13141.
Zusätzlich ist eine Listung in der "GET"-Datenbank für Förderungen und im Rahmen von Energieberatungen notwendig. Auch für die Listung in dieser Datenbank sind zusätzliche Messungen notwendig.
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In den Niederlanden gilt die Normenreihe der NEN 5138.


Ab dem Jahr 2019 sind Änderungen geplant.

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Zur Registrierung eines Gerätes in Belgien ist eine Prüfung nach den Vorgaben „EPB“ erforderlich. Neben Prüfungen nach einer der Normen aus der Reihe EN308, DIN EN 13141 sind weitere Messungen erforderlich.

Weitere Länder

Neben den vorgenannten Ländern gelten in vielen weiteren individuelle Regelungen für den Vertrieb von Lüftungsgeräten und für mögliche nationale Förderungen. Ist Ihr Zielland nicht in der vorgenannten Liste, bitten wir Sie, Sich direkt mit den jeweiligen Behörden in Verbindung zu setzen.

Wir sind stehts bemüht, die Prüfgrundlagen in den europäischen und weiteren Ländern aktuell zu halten. Daher würden wir uns sehr über Ihre Mithilfe freuen und nehmen ihre Hinweise zu Prüfvorschriften, Zulassungen und Meldevorgaben in anderen Ländern gerne entgegen.


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